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marcel
Marcel
Dez. 22
·
6 Min

Einteilung der Pronomen

Pronomen sind Wörter, die für Substantive oder Nomina stehen. Es gibt verschiedene Arten von Pronomen, die in verschiedenen Kontexten verwendet werden. Hier ist eine Einteilung der Pronomen:

  1. Personale Pronomen: Diese Pronomen beziehen sich auf Personen und werden verwendet, um die Perspektive des Sprechers, des Hörers oder einer anderen Person darzustellen. Zum Beispiel: "ich", "du", "er", "sie", "wir", "ihr", "sie"
  2. Possessivpronomen: Diese Pronomen beziehen sich auf das Eigentum oder die Zugehörigkeit einer Person oder Sache. Zum Beispiel: "mein", "dein", "sein", "ihr", "unser", "euer", "ihr"
  3. Demonstrativpronomen: Diese Pronomen zeigen auf eine bestimmte Person oder Sache und werden verwendet, um ihre Nähe oder Ferne zum Sprecher anzugeben. Zum Beispiel: "dieser", "jener", "derjenige"
  4. Relativpronomen: Diese Pronomen beziehen sich auf ein Substantiv oder eine Nominalphrase und werden verwendet, um einen Satzteil mit dem Hauptsatz zu verbinden. Zum Beispiel: "wer", "was", "dessen"
  5. Interrogativpronomen: Diese Pronomen werden verwendet, um Fragen zu stellen und beziehen sich auf eine Person oder Sache, die im Satz genannt wird. Zum Beispiel: "wer", "was", "welcher"
  6. Indefinitpronomen: Diese Pronomen beziehen sich auf Personen oder Dinge, die nicht genau bestimmt werden. Zum Beispiel: "jemand", "niemand", "etwas", "nichts"
  7. Reflexivpronomen: Diese Pronomen beziehen sich auf die Person, die auch das Subjekt des Satzes ist, und werden verwendet, um die Handlung auf sich selbst zurückzuführen. Zum Beispiel: "sich", "sich selbst"
  8. Emphatische Pronomen: Diese Pronomen werden verwendet, um Betonung auf eine Person oder Sache zu legen. Zum Beispiel: "selbst", "selber"

Die Einteilung der Pronomen im Detail

Im Folgenden werden die einzelnen Pronomen genauer betrachtet.

Personale Pronomen

Personale Pronomen sind Wörter, die für eine bestimmte Person oder Sache stehen. Sie können verwendet werden, um sich selbst (erste Person), die Person oder Sache, an die gesprochen wird (zweite Person) oder die Person oder Sache, über die gesprochen wird (dritte Person) zu beziehen.

In der deutschen Sprache sind die personalen Pronomen:

Erste Person: ich, mich, mein, meine Zweite Person: du, dein, deine; ihr, euch, eure Dritte Person: er, ihn, sein; sie, sie, ihr; es, sein; sie, sie, ihr, ihre

Beispiel:

Ich bin ins Geschäft gegangen. (erste Person) Du bist ins Geschäft gegangen. (zweite Person) Er ist ins Geschäft gegangen. (dritte Person)

Personale Pronomen können in verschiedenen Formen verwendet werden, je nach ihrer Rolle im Satz. Zum Beispiel kann "ich" als Subjektpronomen (wie in "Ich bin ins Geschäft gegangen") oder als Objektpronomen (wie in "Der Geschäftsführer hat mich begrüßt") verwendet werden. Ähnlich kann "du" als Subjektpronomen (wie in "Du bist ins Geschäft gegangen") oder als Objektpronomen (wie in "Der Geschäftsführer hat dich begrüßt") verwendet werden.

Es ist wichtig, das richtige personale Pronomen auszuwählen, abhängig von seiner Rolle im Satz und der Person oder Sache, auf die es sich bezieht.

Possessivpronomen

Possessivpronomen sind Wörter, die zeigen, dass etwas jemandem oder etwas gehört oder zugeordnet ist. In der deutschen Sprache gibt es folgende Possessivpronomen:

Mein: mein Haus, meine Familie Dein: dein Haus, deine Familie Sein: sein Haus, seine Familie Ihr: ihr Haus, ihre Familie Unser: unser Haus, unsere Familie Euer: euer Haus, eure Familie Ihr: ihr Haus, ihre Familie

Possessivpronomen ersetzen Possessivbegleiter wie "mein" oder "unsere", die vor einem Nomen stehen. Zum Beispiel:

Mein Haus ist groß. (mit Possessivbegleiter) Es ist meins. (mit Possessivpronomen)

Possessivpronomen können auch verwendet werden, um auf eine vorherige Erwähnung eines Nouns zu verweisen. Zum Beispiel:

Ich habe ein neues Auto gekauft. Es ist rot. (mit Possessivbegleiter) Ich habe ein neues Auto gekauft. Es ist meins. (mit Possessivpronomen)

Es ist wichtig, das richtige Possessivpronomen zu verwenden, abhängig von der Person oder Sache, die etwas besitzt oder zugeordnet ist.

Demonstrativpronomen

Demonstrativpronomen sind Wörter, die eine Person oder Sache in Bezug auf ihre räumliche oder zeitliche Nähe zum Sprecher oder Hörer identifizieren. In der deutschen Sprache gibt es folgende Demonstrativpronomen:

Dieser: dieser Tisch, dieses Buch Jener: jener Tisch, jenes Buch Derjenige: derjenige Tisch, dasjenige Buch

Demonstrativpronomen werden verwendet, um auf eine bestimmte Person oder Sache in der Nähe des Sprechers oder Hörers hinzuweisen. Zum Beispiel:

Dieser Tisch ist sehr schön. (für eine Person oder Sache in der Nähe des Sprechers oder Hörers) Jener Tisch ist sehr schön. (für eine Person oder Sache in der Nähe des Sprechers oder Hörers, aber nicht so nah wie die erste Person oder Sache) Derjenige Tisch ist sehr schön. (für eine Person oder Sache, die weiter entfernt ist)

Demonstrativpronomen können auch verwendet werden, um auf eine Person oder Sache in der Vergangenheit oder Zukunft zu verweisen. Zum Beispiel:

Gestern habe ich dieses Buch gelesen. (für eine Person oder Sache in der Vergangenheit) Morgen werde ich jenes Buch lesen. (für eine Person oder Sache in der Zukunft)

Es ist wichtig, das richtige Demonstrativpronomen zu verwenden, abhängig von der räumlichen oder zeitlichen Nähe der Person oder Sache, auf die es sich bezieht.

Relativpronomen

Relativpronomen sind Wörter, die eine Person oder Sache in Beziehung zu einem anderen Nomen oder Pronomen im Satz setzen. In der deutschen Sprache gibt es folgende Relativpronomen:

Der: der Mann, der ich gestern getroffen habe Die: die Frau, die mir geholfen hat Das: das Haus, das ich gekauft habe Welcher: welcher Tisch, welche Stühle Welche: welche Bücher, welche CDs Welches: welches Auto, welche Kleider

Relativpronomen werden verwendet, um eine Person oder Sache in Beziehung zu einem anderen Nomen oder Pronomen im Satz zu setzen. Zum Beispiel:

Der Mann, den ich gestern getroffen habe, ist sehr nett. (setzt den Mann in Beziehung zu "ich") Die Frau, die mir geholfen hat, war sehr freundlich. (setzt die Frau in Beziehung zu "mir") Das Haus, das ich gekauft habe, ist sehr schön. (setzt das Haus in Beziehung zu "ich")

Relativpronomen können auch verwendet werden, um eine Person oder Sache zu beschreiben. Zum Beispiel:

Der Tisch, auf dem das Buch liegt, ist sehr alt. (beschreibt den Tisch) Die Stühle, die ich gekauft habe, sind sehr bequem. (beschreibt die Stühle)

Es ist wichtig, das richtige Relativpronomen zu verwenden, abhängig von der Person oder Sache, auf die es sich bezieht und ihrer Rolle im Satz.

Interrogativpronomen

Interrogativpronomen sind Wörter, die in Fragen verwendet werden, um eine Person oder Sache zu identifizieren. In der deutschen Sprache gibt es folgende Interrogativpronomen:

Wer: Wer ist da? Was: Was ist das? Welcher: Welcher Tisch ist der beste? Welche: Welche Bücher möchtest du lesen? Welches: Welches Auto möchtest du kaufen?

Interrogativpronomen werden am Anfang einer Frage verwendet, um eine Person oder Sache zu identifizieren. Zum Beispiel:

Wer ist da? (identifiziert eine Person) Was ist das? (identifiziert eine Sache) Welcher Tisch ist der beste? (identifiziert einen Tisch) Welche Bücher möchtest du lesen? (identifiziert Bücher) Welches Auto möchtest du kaufen? (identifiziert ein Auto)

Es ist wichtig, das richtige Interrogativpronomen zu verwenden, abhängig von der Person oder Sache, die identifiziert werden soll.

Indefinitpronomen

Indefinitpronomen sind Wörter, die eine unbestimmte Person oder Sache bezeichnen. In der deutschen Sprache gibt es folgende Indefinitpronomen:

Ein: ein Buch, ein Tisch Eine: eine Frau, eine Katze Einige: einige Bücher, einige Stühle Jeder: jeder Tisch, jede Stuhl Jede: jedes Buch, jede CD Kein: kein Tisch, keine Stühle

Indefinitpronomen werden verwendet, um eine unbestimmte Person oder Sache zu bezeichnen. Zum Beispiel:

Ich habe ein Buch gelesen. (bezeichnet ein unbestimmtes Buch) Eine Frau kam ins Geschäft. (bezeichnet eine unbestimmte Frau) Einige Bücher sind sehr interessant. (bezeichnet unbestimmte Bücher) Jeder Tisch hat vier Stühle. (bezeichnet jeden Tisch) Jedes Buch hat einen eigenen Titel. (bezeichnet jedes Buch) Ich habe keine Stühle gekauft. (bezeichnet keine Stühle)

Es ist wichtig, das richtige Indefinitpronomen zu verwenden, abhängig von der Person oder Sache, die bezeichnet werden soll.

Reflexivpronomen

Reflexivpronomen sind Wörter, die sich auf die Person oder Sache beziehen, die die Handlung ausführt. In der deutschen Sprache gibt es folgende Reflexivpronomen:

Ich: ich wasche mich Du: du rasierst dich Er: er wäscht sich Sie: sie zieht sich an Es: es putzt sich Wir: wir kämmen uns Ihr: ihr schminkt euch Sie: sie duschen sich

Reflexivpronomen werden verwendet, um auf die Person oder Sache zu verweisen, die die Handlung ausführt. Zum Beispiel:

Ich wasche mich jeden Morgen. (verweist auf die Person, die sich wäscht) Du rasierst dich jeden Tag. (verweist auf die Person, die sich rasiert) Er wäscht sich jeden Abend. (verweist auf die Person, die sich wäscht) Sie zieht sich jeden Morgen an. (verweist auf die Person, die sich anzieht) Es putzt sich jeden Nachmittag. (verweist auf die Sache, die sich putzt) Wir kämmen uns jeden Abend. (verweist auf die Personen, die sich kämmen) Ihr schminkt euch jeden Morgen. (verweist auf die Personen, die sich schminken) Sie duschen sich jeden Tag. (verweist auf die Personen, die sich duschen)

Es ist wichtig, das richtige Reflexivpronomen zu verwenden, abhängig von der Person oder Sache, die die Handlung ausführt.

Emphatische Pronomen

Emphatische Pronomen sind Wörter, die betont werden, um die Beteiligung oder Betonung einer Person oder Sache zu verdeutlichen. In der deutschen Sprache gibt es folgende emphatischen Pronomen:

Ich: Ich habe es getan. Du: Du hast es getan. Er: Er hat es getan. Sie: Sie hat es getan. Es: Es hat es getan. Wir: Wir haben es getan. Ihr: Ihr habt es getan. Sie: Sie haben es getan.

Emphatische Pronomen werden verwendet, um die Beteiligung oder Betonung einer Person oder Sache zu verdeutlichen. Zum Beispiel:

Ich habe es getan. (betont, dass die Person, die spricht, die Handlung ausgeführt hat)

Du hast es getan. (betont, dass die Person, an die gesprochen wird, die Handlung ausgeführt hat)

Er hat es getan. (betont, dass die Person, auf die sich bezieht, die Handlung ausgeführt hat)

Sie hat es getan. (betont, dass die Person, auf die sich bezieht, die Handlung ausgeführt hat)

Es hat es getan. (betont, dass die Sache, auf die sich bezieht, die Handlung ausgeführt hat)

Wir haben es getan. (betont, dass die Personen, die sprechen, die Handlung ausgeführt haben)

Ihr habt es getan. (betont, dass die Personen, an die gesprochen wird, die Handlung ausgeführt hat)

Es ist wichtig, das richtige emphatische Pronomen zu verwenden, abhängig von der Person oder Sache, die betont werden soll. Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Verwendung von emphatischen Pronomen in manchen Kontexten als unhöflich oder herablassend empfunden werden kann, weshalb es ratsam ist, sie vorsichtig zu verwenden.

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